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Sommersonnenwende 2026

Sommersonnenwende  - 21. Juni 2026

 

Diese Woche bin ich aus der Türkei zurückgekehrt, wo ich fast den halben Juni verbracht und tiefe Erholung gefunden habe.

 

In der Westtürkei liegen übrigens die sieben Städte der Johannes-Offenbarung - der Apokalypse. Ich reiste zu einigen dieser Orte und zugleich zu den Spuren meiner Familie. Zu alten Mythen, heiligen Orten und überraschenden Begegnungen.

 

Ich stand am Tor zur Unterwelt in Hierapolis. Ich begegnete der "offenen Tür von Philadelphia". Ich sah die Spuren der Großen Mutter Kybele am Spil-Berg. Und ich begegnete dort dem „Tarzan von Manisa“, der in den 1930ern nach Krieg und Zerstörung begann, Bäume zu pflanzen - ein erster Umweltschützer.

 

Zwischen Kindheitserinnerungen und türkisfarbenem Meer wurde mir etwas noch bewusster: Die neue Erde entsteht nicht dadurch, dass wir gegen das Alte kämpfen.

 

Sie entsteht dadurch, dass wir beginnen, etwas Neues zu pflanzen und zu erschaffen.

 

Zur heutigen Sommersonnenwende spüre ich tiefe Dankbarkeit.

 

Die erste Hälfte des Jahres durfte bereits geerntet werden. Die zweite Hälfte des Jahres darf nun empfangen werden.

 

Vielleicht ist die wichtigste Botschaft meiner Reise? Dieselbe wie die von Philadelphia... Die Tür ist offen. Wir müssen sie nicht aufbrechen.

 

Wir müssen nur bereit sein, hindurchzugehen.

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