Die Welt ist gerade sehr laut. Und wir schauen hin. Immer wieder.
News. Updates. Einschätzungen. Als müssten wir nur genug verstehen,
um uns sicherer zu fühlen.
Tun wir aber nicht!
Im Gegenteil: Viele werden unruhiger. Angespannter. Gedanklich ständig „dran“.
Und dann die Frage: Darf ich mich überhaupt davon abgrenzen?
Oder ist das dann Verdrängung?
Vielleicht ist die ehrlichere Frage: Warum schauen wir eigentlich so viel hin?
Nicht alles ist Information. Manches ist ein inneres Gefühl, das gefüttert werden will.
Ein Nervensystem im Dauer-Alarm wird nicht klarer durch mehr Input. Es wird nur voller.
Und plötzlich fühlen wir uns verantwortlich und sind gleichzeitig immer weniger handlungsfähig.
Vielleicht ist Abgrenzung deshalb kein Wegschauen? Vielmehr notwendig?
Nicht alles, was im Außen passiert, muss dauerhaft in Dir stattfinden.

Kommentar schreiben