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Perfekt und nie gut genug!

Du hast gelernt, Dich anzupassen. So gut, dass es kaum noch auffällt. Du spürst schnell, was andere brauchen. Du funktionierst. Du vermeidest Konflikte. Du gibst Dir Mühe, alles richtig zu machen.

 

Und irgendwann wirkt es wie Deine Persönlichkeit. Wie Dein Charakter. Wie „so bin ich eben“.

Doch oft ist es nur ein alter Schutz.

 

Ein Nervensystem, das gelernt hat, dass Zugehörigkeit wichtiger ist als Wahrheit. Dass Harmonie Sicherheit bedeutet. Und dass Fehler gefährlich sein könnten.

 

So entsteht Perfektionismus. Meist eben nicht aus Ehrgeiz, sondern vielmehr aus Angst vor Verlust.

 

Viele Menschen tragen dieses stille „Nie gut genug“. Sie leisten viel. Und fühlen sich trotzdem innerlich unsicher.

 

Vielleicht beginnt echte Entwicklung dort, wo wir uns nicht mehr ständig korrigieren oder optimieren müssen. Wo wir aushalten lernen, nicht perfekt verstanden zu werden?

 

Und wo wir langsam zurückfinden zu dem, was wir wirklich sind - auch wenn es nicht immer unbedingt überall hineinpasst.

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