Ich arbeite seit vielen Jahren ressourcen- und körperorientiert mit Trauma. Und doch stolpere ich jedes Mal innerlich, wenn ich mich selbst als „Traumatherapeutin“ benenne. Weil das Wort so schnell zu etwas wird,
was Menschen festschreibt, statt sie zu öffnen.
„Trauma“ ist ein Label, das oft mehr trennt als verbindet. Ein Etikett, das wir uns oder anderen geben, obwohl das, was in uns passiert, viel feiner, lebendiger und vor allem menschlicher ist als jedes Wort dafür.
Ich arbeite nicht mit „Traumafällen“. Ich arbeite mit Menschen, deren Körper etwas tragen mussten, das damals einfach zu viel war. Für mich geht es hierbei um Erinnerung, Atem und Verkörperung, nicht um Diagnosen.
Trauma ist kein Stigma, sondern ein Weg zurück nach Hause.
Und deshalb habe ich in den letzten Wochen etwas entwickelt, das diese Haltung widerspiegelt:
Am 30. November, zum 1. Advent – einer Zeit des Ankommens (= advenire) – erscheint mein kostenfreies E-Book:
„Wenn der Körper erinnert – Trauma als Weg nach Hause“
Ein Einstieg in Trauma, Körperwissen und innere Rückkehr.
Und für alle, die tiefer gehen wollen, wird es dann auch ein begleitendes Workbook geben,
mit Schreibräumen und vertiefenden Übungen – als Einladung zu Dir selbst. Vielleicht auch als ein Geschenk für andere Menschen in Deinem Umfeld?

Kommentar schreiben