11.11.
Heute beginnt in Köln die neue Karnevalssession –
und mit ihr ein kollektiver Impuls… sich zu zeigen, zu verwandeln, über sich selbst zu lachen und vielleicht sogar… sich selbst zu verlieren?
Ich konnte gestern schon beobachten, wie Kneipen geschmückt, Tische gerückt, Vorbereitungen getroffen wurden. Ein städtisches Feld der Erwartung. Freude (oder Ekstase?), die sich Bahn brechen will? Parallel konnte ich gestern noch die Kinder mit ihren St. Martins-Laternen sehen, aufgeregt in der Dunkelheit.
Und gleichzeitig spüre ich heute natürlich auch… der 11.11. trägt ebenso eine ganz andere Qualität in sich. Er ist ein Portal, ein Zahlentor. Ein Moment, in dem sich Wirklichkeit sortiert. Nicht lauter, sondern eher leiser;-)
Heute sind beide Schichten da: die Maske und das wahre Gesicht, die Musik und die Stille darunter, das Lachen auf der Straße und die Einladung nach innen.
Wir können beides halten.
Denn manchmal beginnt wahres Erinnern dort, wo auch das Spiel erlaubt ist.
Und wenn Tiefe und Oberfläche sich berühren.

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