31. Oktober – 2. November
Mit dem Samhain-Vorhang beginnt eine besondere Zeit. Die Schleier lichten sich und das Unsichtbare wird fühlbar. Samhain galt bei den Kelten als Schwellenzeit. Die Dunkelheit kam und mit ihr die Nähe zu jenen, die vorausgegangen sind.
Ob Du heute nun Halloween feierst, morgen Allerheiligen begehst oder Dich von den Días de los Muertos (Sonntag) inspirieren lässt – es geht immer um Verbindung! Nicht um Grusel, vielmehr um Nähe. Nicht nur um Tod, sondern um Erinnerung. Und vor allem nicht um Drama, sondern um Liebe, die bleibt.
In Mexiko wird gefeiert, gekocht, getanzt, weil die Toten nicht weg sind, sondern vielleicht nur woanders wohnen?
Was wäre, wenn auch Deine Ahnen heute zu Besuch kämen? Was wäre, wenn sie Dich sehen – und lieben – in Deinem ganz eigenen Weg? Wen möchtest Du heute einladen? Für wen kochst Du eine Suppe, zündest ein Licht an oder lächelst in den Himmel?
Und was, wenn sie längst da sind, weil Du sie im Herzen trägst?

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